Saisonunterbrechung

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Spielbetrieb auch im Tischtennis bis auf Weiteres unterbrochen.

Wie und wann dieser fortgeführt werden kann, entscheiden die zuständigen Gremien Mitte November.

 

Trainer Andreas Dörner hat sich im Interview mit der RNZ zum erneuten Lockdown und der Zukunft der Damen 1 geäußert:

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Interview RNZ vom 2.11.20.pdf
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Spielberichte der Damen Badenliga


TTG-Damen-Badenliga: Kantersieg zum Auftakt

Der Start ist geglückt: Mit 8:1 gewannen die Badenliga-Damen der TTG Neckarbischofsheim ihr erstes Saisonspiel gegen Neuling TTC Suggental. Lediglich das erste Doppel entschieden die Gäste für sich, danach gaben Melissa Friedrich, Victoria Merz, Neuzugang Rebecca Merz und Selina Rothengass kein Spiel mehr ab. „Das war ein souveräner Auftakt, der Sieg fiel höher aus als erhofft“, resümierte Andreas Dörner. Es gebe wenig zu mäkeln, so der Trainer, lediglich das neuformierte Doppel Friedrich/R. Merz brauche etwas Eingewöhnung. „Da stimmen die Laufwege noch nicht, und beide müssen aktiver spielen.“

Am Wochenende geht’s weiter mit zwei Auswärtsspielen. Am Samstag, 3. Oktober, um 16 Uhr tritt die TTG bei der SG Rüppurr an, die ihre erste Begegnung in Suggental 3:8 verlor. Am Sonntag (Beginn 10.30 Uhr) wartet der TTV Kappelrodeck auf das Quartett aus Neckarbischofsheim. Gegen die Mannschaften hat die TTG in der vergangenen Saison bereits gespielt, beide landeten in hinteren Regionen. Entsprechend fordert Trainer Dörner, dass „wir unsere Leistung zum Saisonstart in den Auswärtsspielen bestätigen und beide gewinnen“. Das nächste Heimspiel findet am Samstag, 10. Oktober, um 18 Uhr gegen den VSV Büchig statt.


Melissa Friedrich überzeugt beim Bundesranglistenturnier

 

Sie hat es schon wieder getan... alle überrascht!

 

Beim Ranglistenturnier der 48 besten Spielerinnen und Spieler Deutschlands im bayrischen Gaimersheim bei Ingolstadt konnte TTG-Spitzenspielerin Melissa Friedrich erneut positiv überraschen. Nach dem 1. Platz beim baden-württembergischen Qualifikationsturnier im Juli, als sie bereits als Außenseiterin ins Rennen ging, schaffte Melissa nun beim nationalen Turnier als ungesetzte Spielerin den 5. Platz und war damit eine der großen Überraschungen des Turniers.

 

 

 

Zuvor war die Qualifikation für das Turnier bereits ein großer Erfolg für Melissa. Doch wenn man schon mal da ist, dann will man auch versuchen die nächste Stufe, das Top 24 Turnier, zu erreichen. Hierfür war mindestens Platz 20 erforderlich, was vor Turnierbeginn auch das erklärte Ziel von Melissa und Trainer Andreas Dörner war.

 

 

 

Und das Turnier startete bei weitem nicht nach Maß! Im ersten Spiel gegen Sofia Stefanska aus Niedersachsen hatte sich Melissa bereits Siegchancen ausgerechnet, doch die viel zu nervöse und verkrampfte Herangehensweise machen einen Sieg unmöglich und das Spiel wurde klar 0:3 verloren. Im zweiten Einzel kam Melissa glücklicherweise gegen eine etwas schwächere Konkurrentin aus Sachsen-Anhalt und konnte beim 3:0-Erfolg etwas Selbstvertrauen aufbauen und Nervosität ablegen. Doch auch hier war die Leistung noch nicht annähernd stabil genug um, um die begehrten ersten 20 Plätze mitspielen zu können.

 

Der Turnaround erfolgte dann im 3. Spiel gegen die an Nummer 1 gesetzte Spielerin in ihrer Vorrundengruppe, Sophia Deichert aus Bayern.

 

Nach verhaltenem Beginn kam Melissa von Satz zu Satz immer besser in ihr Spiel, spielte die Bälle sicherer und mit deutlich mehr Qualität auf den Tisch und zwang ihre favorisierte Gegnerin so ein ums andere Mal zu Fehlern. Am Ende konnte Melissa späte Rache für das knapp verlorene Duell gegen Sophia Deichert im letzten Jahr üben und im 5. Satz mit 12:10 denkbar knapp triumphieren. Von da an war Melissa Spiel deutlich stabiler und mutiger und ihre schon bekannte Nervenstärke in engen Situationen sorgte für zwei weitere Vorrundensiege mit 3:2 gegen Larissa Berger (Rheinland) und 3:0 gegen Charlotte Schönau aus dem Westdeutschen TTV.

 

Damit war die Vorrunde und der erste Tag komplett und Melissa war als Zweite in der Gruppe bereits sicher unter den ersten 16 des Turniers, was bereits die Qualifikation zur nächsten Stufe bedeutete.

 

 

 

Doch auch am nächsten Tag, bei dem Melissa den Sieg gegen Sophia Deichert mit in die Zwischenrunde nehmen konnte, sorgte sie mit tollen kämpferischen Leistungen für Aufsehen in der gut gefüllten EDEKA Ballsporthalle in Gaimersheim.

 

Gegen Favoritin Isabelle Schütt aus dem Saarland lag Melissa bereits 0:2 zurück, obwohl sie bereits in den ersten Sätzen ihre Chancen hatte. Im dritten Satz wehrte sie dann zwei Matchbälle gegen sich ab und konnte sich in den 4. Satz retten, den sie mit 11:3 dominierte und im Entscheidungssatz erneut eine große mentale Stärke bewies und ihre Gegnerin mit 11:9 in die Knie zwang.

 

Damit war Platz 5 bereits sicher und im letzten Spiel der Zwischenrunde ging es gegen die spätere Siegerin und haushohe Favoritin Naomi Pranjkovic aus Bayern sogar ums Halbfinale. Und auch hier zeigte Melissa ein Duell auf Augenhöhe und brachte ihre Gegnerin, die bereits in der zweiten Bundesliga aktiv ist, ein ums andere Mal mit platzierten Blockbällen und Topspins in Bedrängnis. Melissa ging sogar 2:1 nach Sätzen in Führung, konnte dann aber der noch aggressiveren Spielweise ihrer Kontrahentin nicht mehr standhalten und verlor die letzten beiden Sätze einigermaßen deutlich. „Mit ein bisschen mehr Mut, wäre sogar in diesem Spiel etwas möglich gewesen. Melissa hatte die spielerischen Möglichkeiten Naomi zu schlagen, doch letztlich war der Tempodruck zu groß und sie konnte nur noch reagieren und nicht mehr selbst agieren“, bilanzierte Trainer Dörner.

 

Letztendlich aber war das Turnier wieder ein herausragender Erfolg und ein Ausrufezeichen, dass mit Melissa auch weiterhin zu rechnen ist!“, freute sich ihr Trainer.

 

 

 

Bereits in drei Wochen, am 23./24. November geht es im sächsischen Landsberg zum Top 24 Turnier, also wenig Vorbereitungszeit aber dennoch ist Melissa Friedrich immer für eine weitere Überraschung gut... Warten wir`s ab und drücken die Daumen.

 


TTG-Talent Melissa Friedrich mit Überraschungstriumph beim Baden-Württembergischen Endranglistenturnier

Kurz vor der Sommerpause steht alljährlich der Saisonhöhepunkt im Jugendbereich an. Für die diesjährige TOP 12 Endrangliste im Ländle konnte sich TTG-Spitzenspielerin Melissa Friedrich als Sechstplatzierte bei der vorangegangenen Rangliste gerade noch so qualifizieren.

 

Dass es dennoch als Außenseiterin zum Sieg mit einer makellosen 11:0-Bilanz reichte, gleicht einer Sensation!

 

Vor dem Turnier war Melissa im TTR-Ranking lediglich an Position 6 der 12 Teilnehmerinnen U18 gesetzt und konnte sich damit vielleicht einen guten Mittelfeldplatz erhoffen. Doch erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt...

 

Gleich im ersten Match bei hochsommerlichen Temperaturen in Stuttgart konnte Melissa einen 0:1 Satzrückstand und 6:10 im zweiten Satz noch in einen 3:1 Sieg umwandeln. Im zweiten Spiel ging es dann gegen Trainingspartnerin Minh-Thu Nguyen von der NSU Neckarsulm. Nach einer 2:0 Führung und vergebenen Matchbällen im 4. Satz ging das Spiel doch noch in den Entscheidungssatz, in dem Melissa bis zur 8:2-Führung ihrer Gegnerin nichts mehr entgegensetzen konnte. Doch dann packte sie nochmal all ihren Mut zusammen und erhöhte das Risiko, was ihre Gegnerin mehr und mehr verunsicherte und letztendlich noch zu einem 12:10-Sieg führte. Nun kam Melissa immer besser ins Spiel und zeigte beflügelt durch die Erfolgserlebnisse eine ganz starke Leistung – spielerisch und vor allem mental.

 

Gegen die spätere Turnierzweite – Regionalligaspielerin Elena Hinterberger vom TTC Weinheim-West – musste Melissa erneut eine kritische Phase überstehen. Bei 0:2-Satzrückstand steigerte sie sich erheblich und konnte auf 2:2 ausgleichen. In einem ausgeglichenen 5. Satz bewies Melissa erneut Nervenstärke und behielt mit 12:10 die Oberhand.

 

Somit endete der erste Turniertag mit einer 7:0-Bilanz.

 

„Melissa hat heute ein super Turnier gespielt, aber erfahrungsgemäß steigt natürlich der Druck, wenn man merkt, dass man gewinnen könnte. Diese Leistung nochmal abzurufen wird sehr schwierig“, prognostizierte Trainer Andreas Dörner.

 

Die Leistung vom ersten Tag konnte Melissa dann tatsächlich nicht ganz bestätigen, doch ihre kämpferische und mentale Einstellung war weiter tadellos. So konnte sie auch am zweiten Tag das schwierige erste Spiel gegen „Angstgegnerin“ Celine Schädler vom TTC Singen dank mehrerer abgewehrter Matchbälle schadlos überstehen. Und auch das zweite Spiel gegen Mia Hofmann ging über die volle Distanz von 5 Sätzen und endete wieder mit einem Sieg. In den letzten beiden Spielen kam die Lockerheit wieder etwas zurück, so dass es für zwei ungefährdete 3:0-Siege und den Turniersieg reichte.

 

„So ein Turnier habe ich in 15 Jahren noch nicht erlebt“, schilderte Trainer Dörner nach dem Turnier: „Dass so viele knappe Spiele und Sätze alle auf eine Seite fallen und Melissa bei Matchball gegen sich meist ihr bestes Tischtennis zeigen konnte, ist mehr als außergewöhnlich! Zum Glück bin ich gut in Form, ich stand mehrmals kurz vor einem Herzinfarkt.“

 

Damit konnte Melissa Friedrich eines ihrer großen Ziele bereits mit 16 Jahren realisieren, nämlich sich noch einmal für das TOP 48 der besten Spielerinnen Deutschlands unter 18 Jahren zu qualifizieren.

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Der RNZ-Artikel zu Melissas Erfolg
2019_08_03_TTG_MelissaFriedrich_BaWueTop
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Neuzugang Victoria Merz und Melissa Friedrich qualifizieren sich fürs BaWü Top 12 U18

 

Beide Starterinnen der ersten Damenmannschaft der TTG konnten sich am vergangenen Wochenende im Südbadischen Wehr zur BaWü-Endrangliste der besten 12 Spielerinnen qualifizieren.

 

Neuzugang Victoria Merz, die zur neuen Saison unsere erste Damenmannschaft verstärken wird, gelang dabei sogar in ihrem ersten Jahr bei den U18 Mädchen ein Podestplatz. Mit starken spielerischen und mentalen Leistungen in der Vor- und Zwischenrunde konnte sich Victoria das Spiel um Platz 3 gegen Celine Schädler erspielen. Diese gewann sie überraschend deutlich und konnte sich so mit nur einer Niederlage im ganzen Turnier über Platz 3 freuen.

 

 

 

Eine Punktlandung legte Melissa Friedrich hin. Die TTG-Spitzenspielerin erwischte nicht ihren besten Tag und zeigte sehr wechselhafte Leistungen. Mit insgesamt vier Niederlagen im Turnier, allerdings auch einem Sieg gegen die spätere Siegerin Lisa Klett (Weinheim-West) konnte sich Melissa noch den 6. Platz sichern, der als letzter Platz noch sicher für die Qualifikation zum Top 12 ausreicht.

 

 

 

Insgesamt startete in Wehr ein sehr ausgeglichenes Teilnehmerfeld, so dass man auch beim Top 12 gespannt sein darf, wie sich die Reihenfolge der Spielerinnen verändert.

 

Nun sind 3 Wochen Zeit um sich vorzubereiten bevor es dann am 20./21. Juli in Stuttgart zur Sache geht.

 

Victoria Merz (ganz rechts) konnte sich über den 3. Platz freuen
Victoria Merz (ganz rechts) konnte sich über den 3. Platz freuen

Zeitenwechsel bei der TTG mit einem neuen Vorstand

Bericht zur Generalversammlung der TTG
Bericht zur Generalversammlung der TTG